Straßburg
Straßburg 2025: Vollständiger Reiseführer zur Hauptstadt der europäischen Einheit
Straßburg ist eine Stadt, in der sich Frankreich und Deutschland zu einer einzigartigen kulturellen Mischung verbinden. Die Hauptstadt des Elsass und eine der Hauptstädte der Europäischen Union beeindruckt Besucher mit ihrer Architektur, von mittelalterlichen Fachwerkhäusern bis zum futuristischen Gebäude des Europäischen Parlaments. Straßburg ist ein Ort, wo eine gotische Kathedrale neben modernen Institutionen steht und die elsässische Küche französische Raffinesse mit deutscher Deftigkeit verbindet.
Im Jahr 2025 spielt Straßburg weiterhin eine Schlüsselrolle in der europäischen Politik und beherbergt Sitzungen des Europäischen Parlaments, des Europarats und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dennoch bleibt die Stadt lebendig und gemütlich: Eine Bevölkerung von etwa 290.000 Einwohnern in der Stadt selbst und über 500.000 im Großraum schafft die Atmosphäre eines großen Dorfes, in dem alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet werden können. Das historische Zentrum auf der Grande Île, UNESCO-Weltkulturerbe, gilt als eines der schönsten in Europa.
Stadtgeschichte: Zwischen zwei Welten
Argentoratum — so nannten die Römer das hier im Jahr 12 v. Chr. gegründete Militärlager. Die strategische Lage an der Kreuzung der Wege von Italien nach Nordeuropa bestimmte das Schicksal der Stadt. Nach dem Fall Roms siedelten sich hier die Alemannen an, und der Name Strateburgum — «Festung an der Straße» — erschien erstmals im 6. Jahrhundert.
Das Mittelalter verwandelte Straßburg in eine der reichsten Städte des Heiligen Römischen Reiches. Als Freie Reichsstadt seit 1262 blühte sie durch den Rheinhandel auf. Damals begann der Bau der berühmten Kathedrale, die zwei Jahrhunderte lang das höchste Gebäude der Welt blieb. Gutenberg lebte und arbeitete in Straßburg, wo der Buchdruck geboren wurde.
1681 annektierte Ludwig XIV. Straßburg an Frankreich. Die Stadt behielt ihre Privilegien und die deutsche Sprache, wurde aber Teil des französischen Königreichs. Die nächsten zwei Jahrhunderte verliefen relativ friedlich, bis der Deutsch-Französische Krieg von 1870-1871 die Stadt an Deutschland zurückgab. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie wieder französisch, war von 1940-1944 von den Nazis besetzt und kehrte nach der Befreiung endgültig zu Frankreich zurück.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Straßburg zum Symbol der deutsch-französischen Aussöhnung und der europäischen Einheit. 1949 wurde hier der Europarat gegründet, später das Europäische Parlament. Heute trägt die Stadt zu Recht den Titel einer europäischen Hauptstadt.
Das Straßburger Münster: Gotisches Meisterwerk
Das Liebfrauenmünster zu Straßburg ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt und eine der größten gotischen Kathedralen der Welt. Sein einzelner Turm, 142 Meter hoch, ist aus Dutzenden Kilometern Entfernung sichtbar und machte die Kathedrale bis 1874 zum höchsten Gebäude der Welt. Victor Hugo nannte sie ein «gigantisches und zartes Wunder».
Der Bau begann 1015 an der Stelle eines römischen Tempels, doch jene romanische Kathedrale brannte nieder. Das heutige Gebäude wurde von 1176 bis 1439 errichtet und verbindet romanische Elemente (Krypta, Chor) mit der gotischen Pracht des Langhauses und der Westfassade. Der rosa Vogesen-Sandstein verleiht der Kathedrale einen einzigartigen warmen Farbton, besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang.
Die Westfassade ist eine Enzyklopädie mittelalterlicher Skulptur. Hunderte von Statuen zeigen biblische Szenen, Allegorien von Tugenden und Lastern, Propheten und Heilige. Besonders berühmt sind die Figuren der Kirche und der Synagoge — allegorische Frauenfiguren zu beiden Seiten des Portals. Die zentrale Rosette mit einem Durchmesser von 15 Metern gehört zu den schönsten der gotischen Architektur.
Im Inneren beeindruckt die Kathedrale durch ihre Höhe (32 Meter) und die erlesenen Glasfenster aus dem 12.-14. Jahrhundert. Die romanische Krypta, die astronomische Uhr aus dem 16. Jahrhundert mit beweglichen Figuren, die Orgel aus dem 15. Jahrhundert, das mittelalterliche Taufbecken — jedes Element verdient eigene Betrachtung. Der Aufstieg zur Aussichtsplattform (330 Stufen) belohnt mit Panoramen der Stadt, der Vogesen und des Schwarzwaldes.
Grande Île: Die Schatzinsel
Kléberplatz
Der Kléberplatz ist der Hauptplatz Straßburgs, benannt nach General Jean-Baptiste Kléber, einem Sohn der Stadt und Helden der Napoleonischen Kriege. In der Mitte steht eine Statue des Generals über seinem Grab (seine Überreste wurden 1838 hierher überführt). Ringsum befinden sich prachtvolle Gebäude aus dem 18.-19. Jahrhundert, Geschäfte und Cafés.
Der Platz ist besonders magisch während des Weihnachtsmarktes, wenn hier ein riesiger Baum aufgestellt wird, zusammen mit Hunderten von Ständen, die Geschenke, Dekorationen und Glühwein verkaufen. Straßburgs Weihnachtsmarkt ist der älteste Frankreichs (seit 1570) und einer der schönsten Europas.
Gutenbergplatz
Der Gutenbergplatz liegt im Herzen der Grande Île, am Südeingang zur Kathedrale. Hier perfektionierte Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert seine Erfindung — den Buchdruck. Das Denkmal für den Erfinder, geschaffen von David d'Angers im Jahr 1840, zeigt Gutenberg mit einem Blatt aus der Bibel — dem ersten gedruckten Buch.
Am Platz befindet sich das Gebäude der Handelskammer — ein prächtiges Beispiel elsässischer Renaissance des 16. Jahrhunderts mit reichem Schnitzwerk. Buchhandlungen und Antiquitätenläden rund um den Platz setzen die Tradition der Stadt als Zentrum der Buchkultur fort.
Klein-Frankreich
Klein-Frankreich (Petite France) ist das malerischste Viertel Straßburgs und vielleicht ganz Frankreichs. Das ehemalige Viertel der Müller, Gerber und Fischer hat die Atmosphäre des 16.-17. Jahrhunderts bewahrt: Fachwerkhäuser mit Holzbalkonen neigen sich über Kanäle, überdachte Brücken verbinden kleine Inseln, und alte Mühlräder drehen sich noch immer in den Strömungen der Ill.
Der Name des Viertels hat nichts mit Patriotismus zu tun: Hier befand sich ein Krankenhaus für Patienten mit der «französischen Krankheit» (Syphilis) — daher der ironische Name. Heute ist es einer der romantischsten Orte Europas, besonders abends, wenn sich die Fenster der Häuser im ruhigen Kanalwasser spiegeln.
Die Gedeckten Brücken (Ponts Couverts) — drei mittelalterliche Brücken mit vier Wehrtürmen aus dem 14. Jahrhundert — sind das Symbol von Klein-Frankreich. Trotz ihres Namens sind die Brückendächer längst verschwunden, aber die Türme stehen noch. Die beste Aussicht auf das Ensemble bietet sich von der Panoramaterrasse des Vauban-Damms.
Vauban-Damm
Der Vauban-Damm (Barrage Vauban) ist ein Militäringenieurwerk aus dem 17. Jahrhundert, erbaut nach dem Entwurf des berühmten Marschalls. Der Damm ermöglichte die Überflutung der südlichen Zugänge zur Stadt im Belagerungsfall. Heute ist er eine Aussichtsplattform mit atemberaubenden Blicken auf Klein-Frankreich, die Gedeckten Brücken und die Kathedrale.
Im Inneren des Damms befindet sich eine Galerie mit Skulpturen — Fragmente der Originalverzierung der Kathedrale, die bei der Restaurierung durch Kopien ersetzt wurden. Dies ist ein wenig bekanntes, aber beeindruckendes Freilichtmuseum mittelalterlicher Kunst.
Europaviertel
Europäisches Parlament
Das Gebäude des Europäischen Parlaments ist ein architektonisches Symbol des vereinten Europas. Der 60 Meter hohe Glasturm und der halbrunde Plenarsaal wurden so gestaltet, dass sie die Offenheit und Unvollständigkeit des europäischen Projekts symbolisieren (der Turm ist absichtlich «unvollendet»). Das Gebäude kann besichtigt werden, wenn keine Plenarsitzungen stattfinden.
In der Nähe befinden sich weitere europäische Institutionen: der Europarat (1949), der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (charakteristisches rundes Gebäude) und der Europapalast. Das Viertel verkörpert Straßburgs Rolle als Hauptstadt der europäischen Einheit.
Orangerie-Park
Der Orangerie-Park ist der älteste Park Straßburgs, 1692 angelegt, um 138 Orangenbäume aus dem Schloss Hanau-Lichtenberg unterzubringen. Heute ist er der Lieblingsort der Straßburger zur Erholung: ein See mit Booten, ein Zoo mit Störchen (Symbol des Elsass), Spielplätze und der Joséphine-Pavillon mit Ausstellungen.
Der Park liegt in der Nähe der europäischen Institutionen, was ihn zu einem beliebten Spazierort für Diplomaten und Beamte macht. Im Frühling ist er besonders schön während der Blüte von Magnolien und Rhododendren.
Straßburger Museen
Elsässisches Museum
Das Elsässische Museum ist in drei traditionellen Häusern aus dem 16.-17. Jahrhundert untergebracht, die durch Galerien und Innenhöfe verbunden sind. Die Ausstellung rekonstruiert das Leben in einem elsässischen Dorf: bäuerliche Interieurs mit bemalten Möbeln, Keramik, Trachten und religiöse Kunst. Das Gebäude selbst mit seinem Labyrinth aus Räumen und Treppen ist das Hauptexponat.
Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst
Das MAMCS (Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg) ist eines der größten Museen für moderne Kunst in Frankreich. Die Sammlung reicht von 1870 bis heute: Impressionisten, Fauvisten, Surrealisten, abstrakte Künstler. Monet, Sisley, Kandinsky, Picasso, Basquiat — Namen der ersten Kategorie.
Das Museumsgebäude (1998, Architekt Adrien Fainsilber) ist selbst ein architektonisches Wahrzeichen: Die Glasfassade spiegelt das Wasser der Ill, und die großzügigen Säle sind lichtdurchflutet.
Museum der Schönen Künste
Das Museum der Schönen Künste im Palais Rohan zeigt europäische Malerei vom 14.-19. Jahrhundert. Italienische Primitiven, flämische Meister (Memling, Rubens), spanische Künstler (El Greco, Goya), französische Maler von Watteau bis Corot — die Sammlung ist klein, aber von außergewöhnlicher Qualität.
Palais Rohan
Das Palais Rohan war die Residenz der Straßburger Fürstbischöfe aus der Familie Rohan, erbaut zwischen 1732-1742. Es ist einer der schönsten Paläste des 18. Jahrhunderts in Frankreich: prächtige Säle, königliche Gemächer (Ludwig XV., Marie Antoinette und Napoleon logierten hier) und erlesene Rokoko-Interieurs.
Heute beherbergt der Palast drei Museen: das Museum der Schönen Künste, das Museum für dekorative Kunst (Möbel, Keramik, Silber) und das Archäologische Museum (von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter).
Elsässische Küche
Sauerkraut — König der Tafel
Das Choucroute ist die Quintessenz der elsässischen Küche. Sauerkraut, geschmort mit Wacholder und Weißwein, wird mit verschiedenen Fleischprodukten serviert: Würstchen, geräuchertem Schweinefleisch, Speck, manchmal Fisch. Die Portionen sind riesig und erfordern guten Appetit.
Das beste Choucroute wird in traditionellen Winstubs zubereitet — elsässischen Gaststätten mit Holzvertäfelung und karierten Tischdecken. Das Maison Kammerzell gegenüber der Kathedrale ist das berühmteste, aber Au Pont Saint-Martin in Klein-Frankreich ist ebenso authentisch.
Andere typische Gerichte
Flammkuchen (Tarte Flambée) — die elsässische Pizza: dünner Teig mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speck, im Holzofen gebacken. Traditionell wird er ganz auf einem Holzbrett serviert und mit einer Schere geschnitten.
Baeckeoffe — ein langsam geschmorter Auflauf aus drei Fleischsorten (Schwein, Rind, Lamm) mit Kartoffeln und Zwiebeln, mariniert in Weißwein. Zubereitet in einem Tontopf, der mit Teig verschlossen wird.
Brezel — die elsässische Brezel mit grobem Salz, unverzichtbarer Begleiter zum Bier in jeder Bar. Kougelhopf — ein süßer Hefekuchen mit Rosinen und Mandeln in einer charakteristischen gerillten Form.
Elsässische Weine
Das Elsass ist die einzige französische Weinregion, in der Weine nach Rebsorte statt nach Terroir gekennzeichnet werden. Riesling ist der König der elsässischen Weine, trocken und elegant. Gewürztraminer ist aromatisch und würzig. Pinot Gris ist reichhaltig und kraftvoll. Alle passen wunderbar zur lokalen Küche.
Die Elsässische Weinstraße (Route des Vins d'Alsace) führt durch malerische Dörfer mit Fachwerkhäusern und Weinbergen an den Hängen der Vogesen. Colmar, Riquewihr und Eguisheim sind die schönsten Stationen der Route.
Praktische Informationen für 2025
Anreise
Straßburg ist gut an Europa angebunden. Der TGV bringt Sie in 1 Stunde 46 Minuten von Paris — eine der schnellsten Strecken Frankreichs. Frankfurt ist 2 Stunden entfernt, Basel 1 Stunde 20 Minuten. Regionalzüge verbinden Straßburg mit Colmar (30 Minuten) und den Weinstraßendörfern.
Der Flughafen Straßburg empfängt Flüge aus den wichtigsten europäischen Städten. Der TGV-Bahnhof am Flughafen ermöglicht es, das Zentrum in 9 Minuten zu erreichen. Vom Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg (dem zweitgrößten der Region) ist Straßburg etwa 1,5 Stunden mit Bus oder Bahn entfernt.
Fortbewegung
Das historische Zentrum (Grande Île) ist kompakt und perfekt zum Spazieren. Das Straßenbahnnetz (6 Linien) deckt die gesamte Stadt und die Vororte ab, einschließlich des Europaviertels. Fahrräder sind ein beliebtes Transportmittel: Das Vélhop-System bietet Mietstationen in der ganzen Stadt.
Kanalfahrten sind eine hervorragende Möglichkeit, Klein-Frankreich und die europäischen Institutionen vom Wasser aus zu sehen. Batorama bietet einstündige Touren mit Audioguides in mehreren Sprachen.
Beste Reisezeit
Straßburg ist das ganze Jahr über schön, aber jede Jahreszeit hat ihre Vorteile. Frühling (April-Mai) — ideales Wetter zum Spazieren, blühende Parks. Sommer (Juni-August) — warm, viele Touristen, aber auch viele Festivals. Herbst (September-Oktober) — Weinzeit, Ernte, weniger Menschenmengen.
Der Winter ist besonders dank der Weihnachtsmärkte (Ende November bis Ende Dezember). «Capitale de Noël» — so nennt man Straßburg, und das zu Recht: Die Stadt verwandelt sich in ein Märchen aus Lichtern, Glühweinduft und Lebkuchen.
Übernachtung
Die Grande Île ist die beste Wahl für einen ersten Besuch. Hotels hier sind teurer, aber Sie sind fußläufig zu allen Sehenswürdigkeiten. Das Bahnhofsviertel (Gare) bietet ein gutes Verhältnis von Preis und Lage. Das Europaviertel eignet sich für Geschäftsreisende.
Umgebung von Straßburg
Colmar
Colmar ist das Juwel der Elsässischen Weinstraße, 30 Minuten von Straßburg entfernt. «Klein-Venedig» — das Kanalviertel mit bunten Fachwerkhäusern — ist einer der meistfotografierten Orte Frankreichs. Das Unterlinden-Museum mit dem Isenheimer Altar — einem Meisterwerk der deutschen Renaissance — ist ein Muss.
Weinstraße
Die Elsässische Weinstraße (170 km) ist eine der ältesten Weinrouten Frankreichs. Die Dörfer Riquewihr, Eguisheim und Kaysersberg haben ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt und sind von Weinbergen umgeben. Weinproben in Kellern, Burgen auf Hügeln, Störche auf Dächern — alles schafft eine unvergessliche Atmosphäre.
Hohkönigsburg
Die Hohkönigsburg ist die größte Burg im Elsass, Anfang des 20. Jahrhunderts auf Befehl Kaiser Wilhelms II. wiederaufgebaut. Von einer Höhe von 750 Metern öffnen sich Panoramen über die elsässische Ebene, die Vogesen und den Schwarzwald. Die Innenräume rekonstruieren das Leben in einer mittelalterlichen Festung.
Straßburg für verschiedene Reisende
Für Geschichtsliebhaber
Die Kathedrale, die Grande Île, die Museen im Palais Rohan — Straßburg bietet ein reiches historisches Programm. Zwei bis drei Tage reichen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen. Fügen Sie einen Tag für Colmar und die Hohkönigsburg hinzu.
Für Feinschmecker
Choucroute, Flammkuchen, elsässische Weine — das gastronomische Programm ist umfangreich. Verpassen Sie nicht den überdachten Markt (Marché Couvert) und die Winstubs in der Altstadt. Gourmets werden die Sterne-Restaurants zu schätzen wissen: Straßburg hat mehrere.
Für Architekturbegeisterte
Von der Romanik bis zur Moderne — Straßburg zeigt alle Epochen europäischer Architektur. Die Kathedrale, Fachwerkhäuser, das Palais Rohan, das Europaparlament — die Kontraste beeindrucken.
Für Familien
Kanalfahrten, der Orangerie-Park mit seinem Zoo, Aufstieg zur Kathedrale, interaktive Museumsausstellungen — Kinder werden sich nicht langweilen. Die Weihnachtsmärkte sind ein besonderes Vergnügen für die ganze Familie.
Fazit: Warum Straßburg besuchen
Straßburg ist eine Stadt, in der Europa greifbar wird. Hier trifft französische Eleganz auf deutsche Solidität, gotische Türme stehen neben Glasfassaden europäischer Institutionen, und die elsässische Küche versöhnt die kulinarischen Traditionen zweier großer Nationen.
Es ist eine Stadt, die überrascht. Um jede Ecke gibt es eine Entdeckung: ein versteckter Innenhof, ein malerischer Kanal, eine gemütliche Winstub mit jahrhundertealter Geschichte. Straßburg ist kleiner und intimer als Paris oder Lyon, aber genau das ist sein Charme. Hier kann man den Puls des echten Europas spüren — nicht das touristische, sondern das lebendige und authentische.
Planen Sie Ihre Reise nach Straßburg im Jahr 2025. Die Hauptstadt Europas erwartet alle, die bereit sind, eine der schönsten und bedeutendsten Städte des Kontinents zu entdecken.