Ta Som
Ta Som ist ein fesselnder buddhistischer Tempel aus dem spaten 12. Jahrhundert, der von Konig Jayavarman VII erbaut wurde und am ostlichen Ende des Angkor-Komplexes in der Nahe des East Baray-Stausees liegt. Dieser kompakte, aber schon gestaltete Tempel verfugt uber die charakteristischen Gesichtsturme, die Avalokiteshvara, den Bodhisattva des Mitgefuhls, darstellen, ahnlich denen im Bayon. Das am meisten fotografierte Merkmal des Tempels ist seine ostliche Gopura (Eingangspavillon), die spektakular von einem massiven Wurgerfeigenbaum verschlungen wurde und eines der ikonischsten Bilder von Angkor schafft, wie die Natur die alte Architektur zuruckerobert. Die Wurzeln fallen dramatisch uber das Steintor und rahmen es in einer naturlichen Umarmung ein, die zum Synonym fur den romantischen Verfall der Khmer-Ruinen geworden ist. Das innere Heiligtum beherbergt einen buddhistischen Schrein und bewahrt einige zarte Devata-Schnitzereien. Ta Som war wahrscheinlich dem Vater von Jayavarman VII gewidmet.