Santorin
Santorini ist das, was von einer Katastrophe übrig blieb. Vor dreieinhalbtausend Jahren ereignete sich hier einer der mächtigsten Ausbrüche der Geschichte: Der Vulkan explodierte, die Insel versank im Meer. Was Sie heute sehen, ist der Kraterrand—eine mit Meer gefüllte Caldera. Weiße Dörfer auf schwarzen Klippen über einem blauen Abgrund.
Die Caldera
Santorinis Caldera ist ein überfluteter Krater, 12 Kilometer breit und bis zu 400 Meter tief. Die inneren Inseln—Nea Kameni und Palea Kameni—sind junge Vulkankegel. Nea Kameni brach zuletzt 1950 aus.
Fira
Die Inselhauptstadt ist ein Labyrinth aus weißen Häusern, blauen Kuppeln und engen Gassen am Klippenrand. Vom Hafen nach oben: 587 Stufen zu Fuß, Esel oder Seilbahn. Das Museum für prähistorische Thera mit Funden aus Akrotiri ist ein Muss.
Oia
Das Dorf an der Nordspitze der Insel ist Santorinis meistfotografierte Ansicht. Weiße Häuser kaskadieren zum Meer hinab, die berühmten drei blauen Kuppeln, Sonnenuntergänge, die Hunderte von Touristen an der Festung versammeln.
Akrotiri
Eine minoische Stadt, um 1600 v. Chr. unter Asche begraben—tausend Jahre vor Pompeji. Mehrstöckige Häuser, gepflasterte Straßen, unglaublich erhaltene Fresken.
Strände
Strände sind vulkanisch: schwarzer Sand in Perissa und Kamari, Red Beach bei Akrotiri, weiße Klippen in Vlychada. Das Wasser kühlt langsamer aufgrund des dunklen Meeresbodens.
Wein
Assyrtiko ist die Hauptsorte: trockener Weißwein mit hoher Säure. Die Weingüter Santo Wines, Venetsanos und Gavalas bieten Verkostungen mit Caldera-Blick.
Praktische Informationen
Beste Zeit—April-Mai und September-Oktober. Flug von Athen 45 Minuten, Fähre 5-8 Stunden. Busse ab Fira, Auto- oder ATV-Verleih. Hotels am Caldera-Rand—ab 300€ pro Nacht.