Kurische Nehrung
Sie stehen auf dem Kamm einer Sanddüne, so hoch wie ein zwölfstöckiges Gebäude, und vor Ihnen öffnet sich ein Anblick, der unmöglich erscheint. Links - die endlose Ostsee, stahlgrau, kalt, unendlich. Rechts - das stille Kurische Haff, spiegelglatt, warm, heimelig. Dazwischen - ein schmaler Landstreifen von 400 Metern bis 4 Kilometern Breite, mit Kiefern bedeckt und in Sand gehüllt. Dies ist die Kurische Nehrung - einer der seltsamsten und schönsten Orte der Erde.
Was ist die Kurische Nehrung
Eine 98 Kilometer länge Sandnehrung von Selenogradsk bis Klaipeda in Litauen. Die engste Stelle ist 400 Meter. UNESCO-Welterbe. Wandernde Dünen, Tanzender Wald, Vogelwarte seit 1901, menschenleere Strände.
Hauptattraktionen
Epha-Höhe - eine 64-Meter-Düne, höchster Punkt der Nehrung. Holzstege führen zu Aussichtsplattformen. Tanzender Wald - ein Hain, wo Kiefern sich zu Spiralen und Ringen biegen. Vogelwarte Fringilla - Millionen Vögel jeden Frühling und Herbst. Müller-Höhe - Aussichtsplattform mit Blick auf den Tschaikasee.
Strände
Meerseite - Kilometer menschenleerer Strände, kaltes Wasser (17-19 Grad im Sommer). Haffseite - warmes, ruhiges Wasser, ideal für Kinder.
Wann besuchen
Sommer - warm, Schwimmen möglich, aber viele Touristen. Herbst - beste Zeit: goldene Wälder, fliegende Vögel, wenige Touristen. Winter - für Liebhaber rauer Schönheit.
Anreise
Von Kaliningrad nach Selenogradsk 30 Minuten. Einzige Straße entlang der Nehrung. Eintrittsgeld erforderlich. Ohne Auto schwieriger, aber es gibt einen Radweg.
Übernachtung
Dörfer Lesnoi, Rybatschij, Morskoje - Gästehäuser, Mini-Hotels. Selenogradsk - mehr Infrastruktur.
