Galle
Galle — Koloniales Juwel der Südküste
Galle ist nicht nur eine Stadt, es ist eine Zeitmaschine. Das holländische Fort aus dem 16. Jahrhundert, UNESCO-Welterbe, ist fast im Originalzustand erhalten. Kopfsteinpflasterstraßen, Kolonialvillen, Leuchtturm vor dem Ozean — hier möchte man mehrere Tage bleiben.
Fort Galle — Die Hauptattraktion
1588 von Portugiesen erbaut und 1649 von Holländern befestigt, bleibt das Fort die am besten erhaltene Kolonialfestung Asiens. Der Eintritt ist kostenlos — es ist kein Museum, sondern ein lebendiges Viertel mit Hotels, Restaurants und Geschäften.
Was es im Fort zu sehen gibt
- Leuchtturm: das meistfotografierte Wahrzeichen Sri Lankas
- Festungsmauern: bei Sonnenuntergang am Umfang entlangspazieren
- Flag Rock: bester Ort für Sonnenuntergang
- Holländische Reformierte Kirche: von 1755, noch aktiv
- Schifffahrtsmuseum: Geschichte von Schiffswracks und Handel
- Cricket-Platz: einer der schönsten der Welt, direkt am Ozean
Anreise
- Von Colombo: 2-3 Stunden über Schnellstraße (Bus $3-5) oder mit dem Zug an der Küste entlang
- Von Ella: 4-5 Stunden mit Umsteigen
- Von Mirissa: 40 Minuten mit Tuk-Tuk
Strände in der Nähe
- Unawatuna: 10 Minuten, geschützte Bucht, gut zum Schwimmen
- Jungle Beach: versteckte Bucht, 10 Min zu Fuß von Unawatuna
- Koggala: ruhiger Strand, berühmte Stelzenfischer
Unterkünfte
Im Fort — teurer ($50-200), aber atmosphärisch. Außerhalb — günstiger ($15-50). Unawatuna — für Strandurlaub mit Zugang zum Fort.
Praktische Tipps
- Oktober-April — beste Saison
- Sonnenuntergang am Flag Rock — nicht verpassen
- Literaturfestival im Januar zieht Massen an
- Bester Wechselkurs — bei Juwelieren nahe Spa Ceylon